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Antje berichtet über ihr Camper-Leben

"Ich grüße euch, Freunde des Bulli-Lifestyles,

ich möchte mit euch teilen und euch etwas plaudernd schwärmen, wie mein Traum vom freiheitlichen Losgondeln in einem Bulli für mich Wirklichkeit wurde: eine befreundete Familie vertraute mir für einige Wochen ihren großen Schatz an - ihren T3-Syncro-Camper.

Ich bin ca. 20 Jahre älter als der Bus, habe also das 80er-Jahre-Lebensgefühl prall miterlebt. Innerhalb eines Moments werde ich jung und vergnügt, wenn ich an den roten Camping-Bus, das Schalt-, Fahr-, Federungs- und generell Freiheitsgefühl nur denke...

Meine Freunde optimieren seine Nutzbarkeit und verschönern ihr charmantes Bulli-Exemplar seit 3 Jahren. Es macht mir Freude das mitzuerleben, wie nach und nach eines zum anderen kommt und er immer zweckmäßiger und individueller wird. Der Bus ist fast jedes Wochenende hier im Taunus an schönsten Plätzen in der Natur im Einsatz: Vater, Mutter, 3 Kinder, großer Hund.

Glückliche, entspannte Stunden als Familie, innerhalb einer allgemein eher hektischen Welt. Solche Erfahrungen kann ich allen Familien nur wünschen.

Ihr hättet gewiss auch eure Freude zu sehen, wie die Familie und ihr Bulli zusammenwachsen. Ein Bulli T3 ist eben nicht nur ein Auto...

Und dann durfte ich also auch mal!!!

Zusammen mit der Einweisung erfuhr ich, dass ich mich auf's Grüßen und gegrüßt werden gefasst machen möge.

So war es dann auch. Die Welt und ihre Menschen sehen für mich aus diesem Bulli heraus so viel freundlicher aus!

Ich erkundete aus dem Bulli heraus schon die Weinberge und Rheimufer des Rheingaus, übernachtete an schönen Plätzen zwischen Baden-Baden und Freiburg, wurde auf einer gemeinsam Tour mit meiner Tochter Teil eine Kite-Community in Nordholland an der Nordsee und am Ijsselmeer.

Zuletzt führte mich meine Reise von Frankfurt über Hamburg, Lübeck und dann entlang der Ostsee bis nach Barth und durch Ostdeutschland zurück - so war es zumindest gedacht.

Der Bulli hatte jedoch etwas anderes mit mir vor:

Abends, auf der Fahrt gen Norden, kurz vor Celle muckte die Gangschaltung. Also war kurzfristig eine Übernachtung im Birkenwald neben der Autobahn angesagt. Am Morgen habe ich gleich den Spezialisten Axel von der Mobilbus Börse in Bremen angefragt, was jetzt zu tun sei.

Sofort spürte ich, der Mann ist vertrauenswürdig. Nach einem kurzen telefonischen Fern-Diagnosegespräch stand fest: Ich würde über Bremen fahren: “Ist wahrscheinlich was Kleines. Damit kannst du zu mir fahren, Mädel. Dann sehen wir weiter... Und falls du doch liegen bleiben solltest, schleppe ich dich ab. ...“

Mit etwas flattrigen Nerven, ob ich die knapp 90 km überhaupt noch werde fahren können - zum Rückwärtsgang fiel unterwegs auch noch der erste Gang aus - und der Sorge, dass meine Reise aus Kostengründen schon vorbei sein würde, bevor sie so richtig begonnen hatte, kam ich bei Axel an.

15 Minuten später war ich nur noch glücklich und sehr dankbar: mit seiner umfangreichen Fachkenntnis hatte Axel die Ursachen flotti beheben können, mich mit einem Pott Kaffee und guten Worten und anderen Axel-Spezialitäten gepäppelt.

Es ergab sich zusätzlich, dass Axel mir den Charme Bremens während einer Probefahrt nahe brachte. Bremen ist aus meiner Sicht einen ausgedehnten Zwischenstopp wert. So ergab es sich, dass ich noch eine Nacht mit 'meinem' Bulli auf Axels Werkstattgelände verbrachte, am Morgen in den Genuss einer Dusche, eines Morgenkaffees und einiger Stories über den Bully-Lifestyle kam. Nach diesem Rundum-Sorglos-Paket erkundete ich noch zwei Tage das schöne Bremer Umland, entdeckte und nutzte zwei jeweils herrlich abgelegene Übernachtungsplätze an der Weser. Dann erst setzte ich meinen Trip wie ursprünglich geplant fort.

Ich habe dem T3 wieder einmal viele charmant-schöne Erlebnisse zu verdanken - insbesondere, dass er mich nach Bremen geführt hat. Und ich denke gern an meinen Zwischenstopp bei Axel zurück. Es tut gut zu wissen, dass es einen meinen Erfahrungen nach vertrauenswürdigen, hilfsbereiten Fachmann wie Axel gibt, wenn Menschen Fragen und Sorgen rund um ihr Mobil haben.

Solche Freundschaft zu erfahren wünsche ich euch allen. Und dass ihr selber anderen solche Freunde seid."


Bremer MBB unterwegs


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